Algenratgeber

shutterstock_354112061Der wirksamste Feind der Alge sind Pflanzen im Aquarium. Algizide sollten nur sehr bedacht verwendet werden. Lese Dir unseren Algenratgeber aufmerksam durch und stelle die Algenfreiheit in Deinem Becken her.
Geht es den Pflanzen gut, geht es den Algen schlecht.

Dies hängt damit zusammen, dass Algen und Pflanzen die selben Nährstoffe benötigen. Ziel ist es also, mit Hilfe der Pflanzen einen Nahrungsmittelkonkurrenten zu schaffen, der den Algen „alles wegfrisst“ und ein ausgeglichenes Nährstoffniveau schafft. Sobald Deine Pflanzen also prächtig wachsen, bleiben keine Nährstoffe mehr für die Algen übrig. Zudem sind dann deine Pflanzen stark genug, um sich gegen Algenbefall zu wehren.
Ganz ähnlich verhält es sich mit Bakterienblüten. Ihr Auftreten ist ein Zeichen für eine unausgeglichene Mikroflora.

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Licht
CO2
Makronähstoffe
Mikronährstoffe

Algen bekämpfen – leicht gemacht

Nachfolgend findest Du eine Auflistung relevanter Algenarten und Möglichkeiten diese wieder los zu werden, ohne zu schädlichen Algiziden greifen zu müssen. Die Tipps und genannten Nährstoffwerte beziehen sich im Wesentlichen auf eingefahrene Becken. Bei frisch aufgesetzten Becken sind die Nährstoffwerte zu halbieren (also anstatt Nitrat 10 – 20 mg/ l, wären es dann nur 5 – 10 mg/ l).

Algenarten: 
Pinselalgen
Algen bekaempfen Pinselalgen
Pinselalgen können in aller Regel sehr leicht bekämpft werden.

  • Abkochen: Oft wird lediglich Hardscape befallen. Dieses ist zu reinigen (soweit möglich: am besten abkochen).

  • Befallene Blätter entfernen: Befallene Blätter sind zu entfernen, damit sich die Pflanze auf die gesunden Blätter konzentriert.

  • Nährstoffe anpassen: In aller Regel verschwindet die Alge, wenn der CO2-Gehalt auf 20-40 mg / l und Nitrat (NO3) auf 10-20 mg / l angehoben wird.

  • Gammelecken entfernen: Sollte die Erhöhung von CO2 und NO3 nicht schon zum Ziel geführt haben, so sollte das Becken auf Gammelecken untersucht werden. Evtl. gammelt es im Filter (Material austauschen) oder aber unter einer Wurzel im Boden.

  • Strömung: Pinselalgen entstehen zudem häufig an Stellen mit hoher Strömung (Strömung aber nicht die eigentliche Ursache! Die Ursache für Algenwachstum ist in den Wasserwerten zu finden).

  • Eisendüngung reduzieren: Pinselalgen treten manchmal auf, wenn die Eisendüngung zu hoch ist (Eisendüngung reduzieren).

  • Easy Carbo: Sollten die genannten Punkte alle nicht helfen, so kann die Alge sehr gut mit EasyCarbo(R) bekämpft werden. Dazu am besten den Filter ausschalten und die befallenen Stellen mithilfe einer Spritze EasyCarbo(R) einnebeln. Nach 20 Minuten den Filter wieder einschalten. EasyCarbo(R) bestellen: EasyCarbo(R)* (Siehe weitere Hinweis unterhalb der Tabelle)
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Bartalge
Algen bekaempfen Bartalgen
Gründe für Bartalgen: Bartalgen gehören genauso wie Pinselalgen zur Gattung der Rotalgen. Darum bitte alle Pinselalgenpunkte berücksichtigen.

  • Stickstoffkette. In Becken, in denen CO2- und Nitrat-Werte stimmen und die Eisendüngung passt, sind Bartalgen ein relativ sicheres Zeichen dafür, dass etwas in der Stickstoffkette nicht stimmt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Filtermaterialien veraltet sind. Bei Filterwatte bildet sich beispielsweise oft nach 2-3 Monaten ein nicht wieder auswaschbarer brauner Schlamm (voll mit anaeroben Bakterien). Nach einem Tausch der Filtermaterialien verschwindet die Alge meist von alleine.
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Schwebealgen
Algen bekaempfen Algenbluete Schwebealgen
Schwebealgen treten bei viel Licht und einem hohen Ammonium-Gehalt vor allem bei frisch einfahrenden Becken auf, können aber auch in Becken mit 1-2 Jahre Standzeit (und auch danach noch) auftreten. Aber auch diese Algenart ist leicht zu entfernen.

  • UVC: In allen uns bekannten Fällen hat der Einsatz eines UV-C Klärers geholfen die Schwebealgen zu entfernen (Erfolgswahrscheinlichkeit: 99 %). Die Ultraviolettstrahlung dieser Lampe zerstört die Zellen der Alge. Mindestens sollte mit einer Stärke von 1 Watt/ 50 Liter Aquarienwasser gearbeitet werden. Besser ist jedoch mit der doppelten Watt-Stärke, also 2 Watt/ 50 Liter zu arbeiten. Letzteres wären rechnerisch 8 Watt für ein 200 Liter Becken. Die Marke SUNSUN bspw. bietet eine Serie von Außenfiltern, in welche bereits ein UV-C Klärer integriert ist LINK* In unserem Test wurde das links im Bild dargestellte Aquarium innerhalb von 4 Tagen optisch schwebealgenfrei.

  • Feinstfilter: Neben der UV-C gibt es weitere Produkte wie Feinstfilter, die als zusätzliche Filterschicht eingebracht werden können. Unserer Erfahrung nach funktionieren diese Methoden nicht. Wir raten zur UV-C Methode.

  • Dunkelkuren: Ähnlich wie die Nutzung einer UVC hat die Dunkelkur ebenfalls eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit (>90%). Da bei Dunkelkuren über den Zeitraum von einer Woche dem Becken mittels Decke oder Pappe das komplette Licht entzogen wird, nimmt die Alge, aber auch jede andere Pflanze in dem Becken Schaden. Aus diesem Grund empfehlen wir die oben genannte UVC-Methode.

  • Wasserwechsel: In wenigen Fällen verschwindet diese Alge durch große, tägliche Wasserwechsel (Erfolgswahrscheinlichkeit: <20 %)
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Fadenalge
Algen-bekaempfen-Gruenalge
Fadenalgen sind (meist) leicht zu bekämpfen.

  • Absammeln: Als erste Maßnahme wird eine mechanische Entfernung empfohlen. Fadenalgen lassen sich mechanisch einfach lösen, indem sie unter Zuhilfenahme von Chinastäbchen oder einer Pinzette aufgewickelt werden. Eine alte Zahnbürste oder alles andere, in dem sich die Alge verfängt funktioniert auch.

  • Kontrolle der Nährstoffe: Als zweites sollten die Wasserwerte korrigiert werden. Fadenalgen treten auf, wenn zu wenig Nitrat und/ oder zu wenig CO2 im Becken vorhanden ist. Mit Hilfe einer entsprechenden Düngung verschwindet die Alge wieder sehr schnell. Wir empfehlen die Dünger von Be-Smart. Zielgehalte sind: Licht: 0,5 Watt/ Liter; Co2: 20-40 mg/ Liter; No3: 10-20 mg/ Liter; Po4: 0,2-0,6 mg/ Liter; Eisen: 0,1-0,2 mg/ Liter. Im Falle eines Fadenalgenbefalls empfehlen wir für die Dauer der Bekämpfung von phosphathaltigen Düngern abzusehen - nach erfolgreicher Fadenalgenbekämpfung sollte die Phosphatdüngung weitergeführt werden.
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Grüne Scheibenpunktalge
Grüne Punktalgen sind die vielleicht am häufigsten anzutreffenden Algen in Aquarien. Ein 100%iges Rezept gegen diese Alge gibt es nicht. Sie kann aber deutlich eingedämmt werden.

  • Entfernung: Zunächst sollte sie regelmäßig mechanisch von der Scheibe geschabt werden. Hierzu kann kostengünstig eine alte Kredikarte/Mitgliedskarte verwendet werden (diese kostet nichts und beschädigt weder Glas, noch Silikon). Zudem gibt es Schaber, Magnet Scheibenreiniger, Handschuhe und vieles mehr. Am meisten bewährt haben sich Schaber. Sie sind leicht zu führen und schneiden Präzise die Punktalge von der Scheibe. Schaber bestellen: JBL Scheibenreiniger* Für größere Becken empfehlen wir den "JBL Scheibenreiniger Aqua T", da er über eine größere Klinge verfügt.
  • Nährstoffe kontrollieren: Als zweites sollten die Wasserwerte korrigiert werden. Punktalgen treten vermehrt auf, wenn zu wenig Phosphat im Becken vorhanden ist. Mit Hilfe einer entsprechenden Düngung lässt sich die Alge auf ein Minimum reduzieren. Wir empfehlen die Dünger von Be-Smart. Zielgehalte sind: Licht: 0,5 Watt/ Liter; CO2: 20-40mg/ Liter; No3: 10-20 mg/ Liter; Po4: 0,2-0,6 mg/ Liter; Eisen: 0,1-0,2 mg/ Liter.
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Bakterien bekämpfen – leicht gemacht

Neben Algen finden sich auch andere, unerwünschte Bakterienstämme wie Cyanobakterien und Kahmhaut in der Aquaristik. Beides sind Bakterienstämme mit tausenden von Unterarten, welche Nährstoffe verwerten und damit eigentlich eine nützliche Funktion im Becken einnehmen. Eine nützliche Funktion, die (im aquaristischen Sinn) in funktionierenden Becken von nicht sichbaren Mikroorganismen übernommen wird. Diese nützlichen Mikroorganismen sind allerdings in Becken, in denen es zu Cyanobakterien und Kahmhaut kommt, nicht ausreichend vorhanden, weshalb ihre unerwünschten Verwandten ihren Platz einnehmen. Der einzige Weg die erwünschten Mikroorganismen zu stärken, ist ihre unerwünschten Artgenossen zu entfernen. Die „gängigen“ Methoden zur Algenbekämpfung greifen nicht bei Bakterien.

Bakterienart: 
Kahmhaut
Kahmhaut wieder loszuwerden ist nicht einfach und erfordert viel Ausdauer.

  • Eisendüngung: Sie tritt oft bei einer zu hohen Eisendüngung auf. Eine mögliche Maßnahme ist die Eisendüngung zu reduzieren. Wenn diese aber grundsätzlich zu dienen Pflanzen passt, so ist die Empfehlung, die Eisendüngung beizubehalten und die Kahmhaut mit den folgenden Methoden zu beseitigen.

  • Absammeln: Die erste Empfehlung ist, sie mit Hilfe von (Zewa) Küchentüchern, zu entfernen. Das Küchentuch für 2-3 Sekunden flach auf die Wasseroberfläche legen. Es saugt die Bakterien in sich auf.

  • Oberflächenbewegung: Kahmhaut reagiert empfindlich auf Oberflächenbewegung. Dies erreichst Du bspw. durch Umlenken des Filterauslasses. Bedenke aber, dass durch eine erhöhte Oberflächenbewegung auch CO2 ausgetrieben wird.

  • Skimmer: Da die oben genannten Lösungen alle "Nebenwirkungen" haben können, ist die Favorisierte Lösung ein Skimmer. Skimmer saugen Wasser von der Oberfläche an und zerstören so die Kahmhaut. Ein solcher Skimmer kann über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden. Um Kahmhaut dauerhaft zu entfernen, reicht es den Skimmer 2x am Tag für 15 Minuten laufen zu lassen. EHEIM bietet einen wirklich sehr kleinen Skimmer für wenig Geld: EHEIM Skim 350* Bei einem 200Liter Aquarium dauert es knapp 2 Minuten und die Kahmhaut an der Oberfläche ist verschwunden. Dieser Skimmer ist in Kombination mit einer Zeitschaltuhr sogar Garnelensicher. Sollte eine Garnele eingesaugt werden, so bleibt sie auf dem Schwamm hängen und krabbelt nach Ablauf der 15 Minuten wieder aus dem Filter heraus.
Direct Link zu Kahmhaut
Cyanobakterie/ Blaualge/ Schmieralge
Cyanobakterien/ Blaualgen/ Schmieralgen: Sie gehören zu den ältesten Bewohnern unseres Planeten. Von ihnen existieren ca. 2.000 Unterarten, von denen einige hundert aquaristisch relevant sind. Das Problem mit ihnen ist: jede Cyano-Art verhält sich leicht anders. Äußerlich werden manche blau, manche eher rötlich bis bräunlich, andere tiefgrün. Sie sondern Stoffe ab, die toxisch wirken können. Sie befallen Gegenstände und ersticken Pflanzen unter sich. Um sie loszuwerden und darüber die nützlichen Mikroorganismen zu unterstützen, die hinterher ihren Platz einnehmen werden (siehe oben), musst Du folgendes (manchmal über einen langen Zeitraum) tun:

  • Mechanische Entfernung: Als erstes sind sie mechanisch, so gut wie es geht, zu entfernen. Am besten nutzt Du einen Mulmsauger und saugst die betroffenen Gegenstände und Blätter ab. Für die Dauer der Behandlung solltest Du dies mehrmals pro Woche tun. Je öffter, desto besser.

  • Animpfen: Wenn zur Hand hilft es den Filterschwamm aus einem gut funktionierenden Becken in deinem Becken auszuwringen. Dadurch stärkst Du die Mikrobiologie Deines Beckens. Dabei solltest Du es natürlich nicht übertreiben. Aber Du erreichst, dass sich nützlichen Bakterien weiter ausbreiten.

  • EasyCarbo: Lokal können Cyanos auch mit EasyCarbo(R) oder H2O2 behandelt werden. Hierzu EasyCarbo(R) (wie schon oben bei den Algen beschrieben) auf eine Spritze aufziehen und die Cyanobakterien mehrmals über ein paar Tage einnebeln. Dabei immer die Gebrauchsanweisung beachten.

  • Kaliumkur: In einigen Fällen haben Kaliumkuren geholfen. Hierbei hebst Du rechnerisch den Kalium-Wert auf 30 mg / l an (bei zeitgleich NO3 = 15 mg / l). Du benötigst einen Kaliumdünger oder K2SO4 (gibt es bei eBay - 56 g K2SO4 in 0,5 Liter gelöst, erhöhen je 1 ml in 50 l Wasser den Kaliumgehalt um 1 mg/ l). Diese Dosierung hältst Du eine Woche aufrecht. Anschließend lässt Du den Kaliumwert wieder auf 10 mg / l abfallen und hältst ihn dort.

  • Blue Exit: Eine weitere Möglichkeit Cyanobakterien loszuwerden, ist die Easy Life(R) Blue Exit* Methode. Hierbei wird, gem. Verpackungsbeilage, das Mittel über 5 Tage lang ins Becken gegeben. Es gibt Berichte über bessere Erfolge bei längerer Anwendung. Die Bakterien verringern sich binnen von 14 Tagen.

  • Fressfeinde: Da Cyanobakterien giftig sind, gibt es kaum Tiere, die sie fressen. Darum sollte auch nicht versucht werden, Tiere gegen dieses Bakterium einzusetzen.

  • Sauerstoff: Zudem gibt es Berichte, dass Cyanobakterien auf Sauerstoffzufuhr reagieren.
    Hierbei wird dem Becken Sauerstoff hinzugefügt. Da es unter den Cyanobakterien sowohl anaerobe, als auch aerobe Stämme gibt, wird der Beweis einer Wirksamkeit von Sauerstoffbehandlungen wohl noch länger auf sich warten lassen.

  • Dunkelkur: Da Dunkelkuren auch Pflanzen in Mitleidenschaft ziehen, möchten wir sie nur in hartnäckigen Fällen empfehlen. Versuche vorher die Cyanos mit den oben genannten Punkten zu bekämpfen.
    Anleitung Dunkelkur: Nach einem 80%igen Wasserwechsel, verduneklst Du mit Pappe Dein Becken. Du kannst auch was anderes als Pappe verwenden. Wichtig ist nur, dass wirklich gar kein Licht mehr ins Becken kommt. Die Lampen schaltest Du natürlich auch aus, das CO2 stellst Du ab und ggf. nutzt Du einen Luftsprudler (für O2). Diesen Zustand hältst Du eine Woche lang. In dieser Zeit nur wenig füttern und weiter Cyanobakterien mechanisch absammeln. Zudem solltest Du alle 2 - 3 Tage einen mindestens 50%igen Wasserwechsel machen. Nach den "7 Tagen Dunkelheit" deckst Du Dein Becken wieder ab und führst erneut einen 80%igen Wasserwechsel durch. Dunkelkuren führen in den meisten Fällen zum Ziel.
In manchen Fällen kommen die Cyanobakterien nach einer erfolgreichen Bekämpfung wieder. Das passiert immer dann, wenn die nützlichen Bakterien es nicht geschafft haben die Lücke der Cyanos zu füllen. Das heißt, dass deine Mikroflora und -fauna immer noch nicht stabil funktioniert. Leider musst Du in einem solchen Fall wieder ran. Am besten direkt bei dem ersten Anzeichen reagieren.

Direct Link zu Cyanobakterien

Sollte das alles nicht helfen:
EasyCarbo(R) TestSo hilft zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen eine EasyCarbo(R) Kur (Bestelllink EasyCarbo(R)*).
Was ist EasyCarbo(R)?:
Analysen von EasyCarbo(R) haben ergeben, dass es aus drei Komponenten besteht, bzw. drei Wirkungen erzielt:
1. Algizit auf Glutaral-Basis
2. NP-Dünger
3. Bedingt durch Glutaral ein leichter CO2-Dünger, da beim Abbau von Glutaral ein ganz kleines bisschen CO2 entsteht (ist aber zu vernachlässigen).
Anwendung EasyCarbo(R):
Entweder: Täglich 5ml EasyCarbo(R) pro 100 Liter Aquarienwasser über einen Zeitraum von min. 3 Wochen. Oder: EasyCarbo(R) auf eine Spritze aufziehen und gezielt die Algen hiermit einnebeln. Dabei auch wieder die maximale Dosierung beachten! EasyCarbo(R) am besten direkt morgens Früh ins Wasser geben, damit es über den Tag hinweg verbraucht werden kann. Sollte der PH-Wert im Becken über 7 liegen, so kann es zu Problemen in der Wechselwirkung von Glutaral mit Ammonium kommen. –> Ansonsten natürlich die Packungsbeilage und die Empfehlungen des Herstellers beachten und befolgen. Im Zweifel nicht anwenden.
Vorsicht bei der Verwendung von EasyCarbo(R):
Eigene Tests und auch eigene Erfahrung ist, dass manche Fische sehr empfindlich auf die Verwendung von EasyCarbo(R) reagieren. Zu diesen Fischsorten gehört unserer Erfahrung nach unter anderem der Otocinclus. An anderen Fischen konnten wir bei einem PH <7 und einer Dosierung 5 ml/ 100 Liter keine Probleme feststellen. Auch Probleme mit Red Bees, Fächergarnelen oder anderen Wirbellosen konnten nicht festgestellt werden, können aber nicht ausgeschlossen werden. Darum bitte mit Vorsicht dosieren. EasyCarbo(R) bestellen: EasyCarbo*

   

Nice to know

Filterschwämme zur Reduzierung von Nitrat
Diverse Hersteller bieten Filterschwämme zur Nitrat-Reduzierung an. Die Wirkung solcher Einsätze möchten wir an dieser Stelle weder belegen, noch widerlegen. Die einfachste und auch schönste Form des Nitrat-Filters ist jedoch die Pflanze selbst. Pflanzen benötigen Nitrat für ihr Wachstum. Unsere Empfehlung ist bei zu hohem Nitrat: mehr Pflanzen ins Becken setzen oder aber die Ursache des hohen Nitrats zu finden und zu eliminieren. Bei extremen Werten (oberhalb unserer Empfehlungen) sollten Wasserwechsel durchgeführt werden.
 
PH-Wert und Algen
Ein PH-Wert von über 7 begünstigt Algen im Wachstum. Ergo ist, insofern es den Fischen nicht schadet, ein PH-Wert von kleiner 7 anzustreben. Dies kann unter anderem durch eine CO2-Anlage erreicht werden. Link zum CO2-Anlagen-Test

   

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